JuPet Brettspiele ist das Paradies für Munchkin-Fans

JuPet Brettspiele ist das Paradies für Munchkin-Fans

Munchkin ist ein satirisches Kartenspiel von Steve Jackson, dessen eigens gestaltetes Kartenblatt (zum größten Teil) von John Kovalic illustriert wurde.

Das Spiel parodiert die subkulturelle Szene des Fantasy-Rollenspiels, was schon im Namen Munchkin zum Ausdruck kommt: Der englische Ausdruck (der auf Deutsch so viel wie „Knirps“ oder „Wicht“ bedeutet) wird in Rollenspielerkreisen verwendet, um (in abwertender Weise) einen Spieler zu bezeichnen, der vor allem versucht, seine Spielfigur möglichst aggressiv aufzuwerten, ohne noch auf die erzählerischen oder immersiven Eigenschaften des Rollenspiels als Simulation einzugehen, sogenannte Powergamer.

Munchkin erscheint in englischer Sprache seit 2001 bei Steve Jackson Games, die deutsche Ausgabe wird seit 2003 bei Pegasus Spiele verlegt. Das Spiel genießt in Spielerkreisen Kultstatus und hat inzwischen eine Reihe von eigenständigen und nicht-eigenständigen Erweiterungen erlebt, die verschiedene Genres der Populärkultur (Fantasy, Western, Vampir-/Horrorfilm, Agententhriller, Piratenfilm, Cthulhu-Mythos, Martial Arts, Science-Fiction, Superhelden-Comics u. a.) parodieren.

Munchkin ist in 15 verschiedenen Sprachen erhältlich. Aus dem Kartenspiel gingen auch ein Brettspiel und ein Pen-&-Paper-Rollenspiel hervor. Daneben setzt der Hersteller auf ein relativ umfangreiches Angebot an Merchandising- und Sammel-Gegenständen, um Kunden und Fans wie uns, an das Spiel zu binden..

Die Idee zu Munchkin

Das Kartenspiel basiert auf dem, ebenfalls humoristischen, Buch The Munchkin’s Guide to Powergaming aus dem Jahr 1999, das von John Kovalic illustriert und von Steve Jackson verlegt wurde. Das Buch ist noch auf dem Markt erhältlich.

Spielgrundlagen von Munchkin

Spielmaterial

Das Grundspiel beinhaltet 168 Spielkarten, ein Levelrad und eine Spielanleitung. Benötigt werden außerdem für jeden Spieler Spielsteine, ein Charakterblatt, einen, in manchen Erweiterungen oder alternativen Grundspiel-Boxen enthaltenen Stufenzähler, oder spezielle zehnseitige Würfel, um dessen aktuelle Stufe anzuzeigen.

Spielzeit

Eine Partie Munchkin kann, je nach Anzahl der Mitspieler (normalerweise drei bis sechs), der verwendeten Erweiterungen, des Glücks beim Ziehen der Karten (das eine wesentliche Rolle spielt), und der Tatsache, dass das Spiel ausufernde Diskussionen, Schummelei und sich abwechselnde Bündnisse zwischen Spielern – mitunter ausdrücklich – unterstützt, zwischen 30 Minuten und 3 Stunden in Anspruch nehmen.

  • Munchkin 1+2

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Grundidee des Spiels

Der Spielverlauf simuliert das Hinabsteigen in ein Verlies (Dungeon), in dem die Spieler Türen öffnen, hinter denen sich häufig bösartige Monster verbergen, die bekämpft werden müssen. Bleibt der Spieler siegreich, erhält er in der Regel einen Stufenanstieg und darf Schatzkarten aufnehmen, die seine Werte – durch zusätzliche Waffen, Rüstungen oder Ausrüstungsgegenstände – verbessern und es ihm erlauben, in den folgenden Runden mächtigere Monster zu bekämpfen

  • Munchkin Starfinder

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  • Smash Up: Munchkin

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  • Munchkin 8: Echsenmenschen & Zentauren

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  • Munchkin 7: Mit beiden Händen schummeln

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  • Munchkin 4: Rasende Rösser

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  • Steampunk Munchkin

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Munchkin – So wird es gespielt

Vorbereitung

Die Spielkarten gliedern sich in Schatz- und Türkarten (in Erweiterungen auch Dungeon-, Siegel-, etc. Karten), die zu Beginn des Spiels als getrennte Stapel bereitgelegt werden. Am Anfang des Spiels erhält jeder Spieler vier Schatz- und vier Türkarten verdeckt auf die Hand. Außerdem wird, wie erwähnt, pro Spieler ein Zählmechanismus benötigt, um die jeweilige Stufe festzuhalten. Jeder Spieler beginnt auf der ersten Stufe und, je nachdem, ob es sich um einen Spieler oder eine Spielerin handelt, mit männlichem bzw. weiblichem Geschlecht (das Geschlecht kann im Lauf des Spiels wechseln). Befinden sich Rassen oder Klassen (s. u.) unter diesen Anfangskarten, dürfen sie von den Spielern direkt ausgelegt werden, ebenso Gegenstände. Dann teilt sich das Spiel in vier Phasen.

Die einzelnen Spielphasen:

Phase 1 (Tür eintreten)

Die Spieler sind abwechselnd an der Reihe und decken jeweils eine Türkarte auf, die die Begegnung mit Monstern, bösartigen Flüchen oder andere Ereignisse repräsentieren. Wird ein Monster aufgedeckt, kommt es zum Kampf (s. u.): In diesem Fall werden die Phasen 2 und 3 übersprungen.

Phase 2 (Auf Ärger aus sein) und Phase 3 (Den Raum plündern)

Kommt es nicht zu einem Kampf, darf der Spieler entweder gegen ein Monster von seiner Hand antreten (Phase 2: Auf Ärger aus sein) oder eine weitere Türkarte ziehen (Phase 3: Den Raum plündern) und auf die Hand nehmen, bevor der nächste Spieler an der Reihe ist.

Phase 4 (Milde Gabe)

Hat ein Spieler, der an der Reihe ist, mehr als fünf Karten auf der Hand, muss er dem Spieler mit der niedrigsten Stufe so viele Karten abgeben, bis er nur noch fünf Karten auf der Hand hat. Hat er selbst die niedrigste Stufe, muss er die überzähligen Karten ablegen.

Das Kernelement ist der Kampf

Im Kampf werden die Stufen (samt eventueller Boni, die durch ausliegende Waffen oder die Erläuterungen auf den Monster-, Rassen- oder Klassenkarten entstehen) von Monster und Spieler gegeneinander verglichen, wobei der Spieler den Wert des Monsters übertreffen muss, um es zu besiegen. Gelingt es dem Spieler, das Monster zu töten, steigt er in der Regel ein bis zwei Stufen auf und erhält ein bis mehrere Schatzkarten, die er auf die Hand nimmt. Verliert der Spieler, darf er versuchen, zu fliehen (s. u.), andernfalls können ihm schlimme Dinge zustoßen, beispielsweise der Verlust bestimmter Gegenstände oder Stufen.

Um Hilfe bitten

Ein wichtiger Bestandteil des Spiels ist die Möglichkeit, kooperativ an der Seite eines Mitspielers zu kämpfen, wofür der helfende Spieler in der Regel einen Teil der Beute erhält. Hierbei werden die Stufen und Boni des helfenden Spielers zu den Stufen und Boni des kämpfenden Spielers addiert. Andere Mitspieler sind allerdings aufgefordert, mit eigenen Karten in den Kampf einzugreifen, um beispielsweise ein Monster im Kampf zu unterstützen oder den kämpfenden Spielern durch eigene Fähigkeiten in den Rücken zu fallen.

Flucht

Unterliegt ein Held im Kampf, wird durch einen Würfelwurf entschieden, ob die Flucht gelingt oder dem Spieler schlimme Dinge (s. o.) zustoßen. (In der Regel besteht eine Drittelchance, erfolgreich zu fliehen.)

Tod

Stirbt ein Spieler im Kampf gegen ein besonders mächtiges Monster, behält er seine Klasse(n), Rasse(n) und Stufe. Eventuell ausliegende Flüche behalten ebenfalls ihre Wirkung auf den Spieler. Der Spieler verliert aber alle ausliegenden Karten und Handkarten. Beginnend mit dem Spieler mit der höchsten Stufe dürfen nun die Mitspieler die Leiche plündern und reihum je eine Karte des getöteten Charakters an sich nehmen.

Spielende

Erreichen ein oder mehrere Spieler Stufe 10, endet das Spiel. Die letzte Stufe kann nur durch das Töten eines Monsters oder die Karte Göttliche Intervention erlangt werden. Ab Munchkin Apocalypse kann das Spiel zusätzlich durch Öffnen des siebten Siegels (neu eingeführter Kartentyp) beendet werden.