Spiel des Monats April 2018: Doom

1. April 2018 0 Von Der N3rd
Spiel des Monats April 2018: Doom

Doom
Warnung: ein Bruch im Sicherheitsperimeter wurde auf der UAC (United-Aerospace-Company) Marsanlage A113 entdeckt. Wie befohlen wurde das ganze Personal evakuiert. Dieser Alarm hat die höchste Priorität. Ein Notfall-Sicherheitsteam ist eingetroffen, um die Anlage abzusichern und die Situation zu überprüfen.

Um was geht es eigentlich?
Die vier Marines Alpha, Beta, Charlie und Delta, allesamt Mitglieder eines Elite-Teams, werden ausgesandt um zu untersuchen was den Alarm auf der Marsbasis ausgelöst hat. Kaum angekommen steht fest, dass sich in der gesamten Forschungsstation Portale aus einer düsteren, höllischen Welt geöffnet haben. Aus ihnen ergießen sich Horden von monströsen Dämonen die nichts anderes als Vernichtung im Sinn haben. Angeführt werden sie von einer mächtigen Entität, die sich selbst nur als der “Zerstörer” zu erkennen gibt.
Die Mission ist klar: die Monster müssen ausgerottet werden. Ausgerüstet mit modernsten Waffen und allem was sich in der Station sonst noch finden lässt stürzen sich die tapferen Marines in den Kampf um den Monstern Einhalt zu gebieten.
Das Spiel:

Bis zu vier Spieler schlüpfen in die Rolle der UAC-Marines Alpha, Bravo, Charlie und Delta.

Zu Beginn der Partie wird nun jeder Spieler mit verschiedenen Waffen und Spezialfähigkeiten ausgerüstet, welche gleichzeitig den Nachziehstapel für Handkarten bilden. Im Laufe des Spiels können auch weitere Waffen gefunden werden, wie zum Beispiel eine Kettensäge, eine Rail-Gun oder die aus den Computerspielen bekannte BFG 9000.
Währenddessen stellt der Spieler, der den “Zerstörer” spielt seine Aktionskarten und verfügbaren Dämonen für die kommende Mission zusammen.
Im mitgelieferten Optertaions-Handbuch sind die Aufbauanleitung und Beschreibung für zwölf Missionen zu finden. Eine Partie umfasst sechs Aufträge, wobei immer der Verlierer der vorhergegangennen Runde die nächste Mission auswählt. Den Gesamtsieg holt sich derjenige, der die meißten Aufträge erfolgreich ausgeführt hat, bei Gleichstand gewinnt die Fraktion, die die letzte Mission gewonnen hat.
Einzug in diesen strategischen Dungeon-Crawler gefunden haben auch Mechaniken wie der Glory-Kill und der Tele-Frag die man aus den Doom Computergames kennt. Eine zentrale Rolle spielen die Initiative-Karten die die Zugreihenfolge von Dämonen und Marines zufällig bestimmen. Je eine Karte pro Marine und eine für jeden auf dem Spielplan befindlichen Monstertyp bilden den Zugstapel. Ist ein Marine an der Reihe kann er seine Handkarten nutzen um mit einer Hauptaktion und beliebig vielen Nebenaktionen eine mitunter spielentscheidende Handlungskette auszuführen.
Auch der Zerstörer verfügt über Handkarten welche die Angriffe der Demonen verstärken und somit den Marines sehr zusetzen können.

Persönlicher Eindruck:

Fantasy Flight Games hat mit dem Remake von Doom den Flair des originalen Computer-Spieles sehr gut eingefangen. Alles was auf dem Brett passiert könnte durchaus auch in der PC-Version passieren, wenn man die Zeit mal außer Acht lässt. Obwohl das Spiel schon beinahe Rollenspiel-Charakter aufweist und vorwiegend strategischer Natur ist, ist es voller spannender Momente und Geballere mit Raketenwerfern und Co.

 

Pros:

 

  • Super Miniaturen, wie üblich bei FFG
  • Hoher Spielspaß und Wiederspielwert
  • Gelungene Umsetzung des Computerspieles

 

Cons:

  • Regelheft ist etwas umständlich geschrieben
  • Einzelne Missionen dauern mitunter sehr lange

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